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Kassierer (2010/2024) - Physik - LP 17.00EUR

2024er Nachpressung wie zuletzt ohne Wirtshausschlägerei.
Das letzte Album von 2010 der Wattenscheider Institution mit den verbesserten Gehirnen ist wieder auf Vinyl zu haben. Ein punkwissenschaftliches Standardwerk irgendwo von, mit und zwischen Alkohol, Kot, Quantenphsik und Astronomie. Wie gewohnt auch musikalisch sehr abwechslungsreich, aber immer Punk als Basis. Allein die Titel sollte man sich gaaanz langsam im Gehirn zergehen lassen... 01: Physikalisches Intro 02: Nieder mit die Arbeit 03: Ich fick dich durch die ganze Wohnung 04: Drillinstructor-Song 05: Ich war ein Spinner 06: Kot 07: Radioaktiv! 08: Schönes Universum 09: Mir ist alles piepe 10: Quantenphysik 11: Verliebt in Whisky, Bier und Wein 12: Im Sauerland kann man teleportieren 13: Ich niese immer Scharlatan 14: Zitronenhai 15: Wirtshausschlägerei 16: Was für ein Ticker ist ein Politiker 17: Sonnenfinsternis in Lissabon 18: Erfindungen 19: No Future, das war gestern 20: Song von den brennenden Zeitfragen 21: Der Mann, der rückwärts spricht 22: Grüße und Dank

Das Album „Physik“ erschien zum 25jährigen Bandjubiläum der Kassierer aus Wattenscheid. Wie der für ein Punk-Album ungewöhnliche Titel andeutet, geht die musikalische Reise der Kassierer dieses Mal in Richtung Wissenschaft. Das Album verbindet in noch nicht dagewesener innovativer Weise die Themenkreise Quantenphysik, Astronomie und Kot – wobei auch die kassierertypischen Anliegen saufen und Geschlechtsverkehr nicht zu kurz kommen. Musikalisch ist das Album noch ausgereifter und abwechslungsreicher als die letzte Scheibe „Männer, Bomben, Satelliten“, die mittlerweile sieben Jahre zurückliegt. Zu Beginn knüppelt ein Drillinstructor auf den überraschten Zuhörer ein und stimmt ein Loblied auf Wölfi ein – garantiert die nächste Hymne für’s Stadion. Punkmäßig wird dem Alkohol gehuldigt und er in eine logische Reihe der großen Menschheitserfindungen eingereiht. Obskure Zimmer tauchen auf bei „Ich fick dich durch die ganze Wohnung“, und in jedem dieser Zimmer kann man und frau herrlichen Sex haben. Melancholisch wird es beim „Zitronenhai“ einem balladenhaften Werk, welches vom einzigen deutschen Zitherorchester begleitet wird, dessen betagte Mitglieder mit wahrem Spieleifer dabei sind. Auch lernt der geneigte Hörer, dass Sänger Wölfi rückwärts sprechen und singen kann, eine ganz erstaunliche Darbietung. Wer nach einem Song über das bisher vernachlässigte Thema Niesen sucht, wird fündig und kann im Selbstversuch probieren, ob es gelingt, „Scharlatan“ laut zu niesen. Erinnerungen an Kraftwerk steigen auf, wenn die Kassierer die schlimmste Substanz des Universums besingen. Was könnte das sein? Richtig, es ist von Kot die Rede. Alle Kinder, die mit dem Werk „Weihnachtsbäckerei“ groß wurden, sollten sich unbedingt informieren, wie eine Punkband dieses Lied genial verfremdet hat. Der Skakracher „Ich war ein Spinner – doch jetzt bin ich seriös“ wirft die Frage auf, wie viel Autobiographisches in diesem Album enthalten ist. Wir werden es – und das ist jetzt wieder typisch Kassierer – wahrscheinlich nie erfahren. Ständig wird man bei „Physik“ in ein Wechselbad von Erwartungen, Stimmungen, musikalischen Stilen und unerwarteten Wendungen geworfen, das jede Menge Spaß macht, verblüfft und oft Staunen macht. Was die Songs der Kassierer stets ausgemacht hat, ist ein geniales, jeder Konventionalität entzogenes Songwriting, das so von keiner anderen deutschen Band erreicht wird. Dieses Prinzip der absurden Kombination von Musikstilen und hirnverdrehenden Texten ist bei „Physik“ auf den Höhepunkt gebracht worden. Physik ist das würdige Spätwerk der Wattenscheider Band und wird später einmal als prägend für die Unterhaltungsmusik der Zehnerjahre gelten.

www.useless-fanzine.de schreibt: Junge, 7 Jahre ist das jetzt schon her, seit dem die mächtigen Wattenscheider ihr letztes Album vorlegten. Wie die Zeit vergeht. Das werden sich auch die KASSIERER gedacht haben, die nämlich plötzlich 25 Jahre alt geworden sind und mit „Physik“ ihr Jubiläum feiern. Und da hat sich mit der Zeit einiges angesammelt. Ganze 22 Tracks beinhaltet diese CD oder LP inkl. Downloadcode nämlich. Auch wenn „Physik“ musikalisch ein bisschen was mitbringt, was man in der Form noch nicht von den KASSIERERN gehört hat, sind sie ihrem Stil natürlich zu 100% treu geblieben, denn schon immer punktete die Band mit perfekt gespielten Instrumenten und ihre Albem waren fast immer eine Achterbahnfahrt durch sämtliche denkbare Genres. Da klingt zum Beispiel immer wieder mal Jazz durch, diesmal gibt es einen Marsch, einen Offbeat und das - wenn man es so bezeichnen darf- Highlight der Platte: Sänger Wolfgang Wendland rappt. Ansonsten die ganz typisch klingenden quitschigen Punkgitarren und der unverkennbare Gesang in den SONGS (…). Nun gut, KASSIERER hin oder her. Man braucht über diese Band schon lange nicht mehr zu diskutieren, sie tun einfach das, was sie können und auch das, was sie nicht können. Und das verdammt gut. Das Themenspektrum ist eigentlich das bekannte, nur diesmal denkt Herr Wendland beim nackt auf dem Bettliegen halt mal über Radioaktivität nach. Ansonsten geht es um Quantenphysik, Kot, Ficken, Rückwärts sprechen und, ja, den Zitronenhai. Bei der Verwurstung von Rolf Zuchowskis „Weihnachtsbäckerei“, aus dem „Wirtshausschlägerei“ gemacht wurde, können sich viele der Hörer an ihre Kindheit zurück erinnern und ihren eigenen Kindern die etwas andere Version präsentieren. Eine gekonnte Umtextung, die zwar knapp am Mike Krüger Humor vorbei schrappt, aber in der Umsetzung dann doch noch in Ordnung geht. Textlich, sowie musikalisch beweisen die KASSIERER ein weiteres mal, dass sie die absolute Nummer 1 auf ihrem Sektor sind und ihnen wirklich keine Band das Wasser reichen kann. Zwischen dem ganzen „Ich fick dich durch die ganze Wohnung“ und „Stört es sie, wenn ich wichse?“ bemerkt man immer wieder, welch kluge Köpfe hier hinter stecken und so macht „Physik“ im Gegensatz zu den meisten deutschen Funpunkbands, zu denen ich die KASSIERER selbstverständlich nicht zählen möchte, durchaus mehrere Durchläufe Spaß. Rene Bx www.punkrocknews.de schreibt: 23.09.2010 - Die großen Namen in der Punkszene lösen sich entweder zwischenzeitlich auf oder veröffentlichen über Jahre hinweg keine Alben. Zurück kommen sie aber alle irgendwie immer. Und so war es nun auch endlich an der Zeit, dass die mächtigen Kassierer wieder den Weg ins Studio finden, um ein neues Album heraus zu bringen. Einen ganz so langen Zeitraum wie Die Lokalmadatore haben Die Kassierer zwischen ihren letzten beiden Alben zwar nicht gelassen, doch sieben Jahre sind auch eine sehr lange Zeit. Nach dem 2003er Album "Männer, Bomben, Satelliten" ist nun das neuste Werk der Kassierer fertig, das auf den Namen "Physik" hört und auch inhaltlich immer wieder dieses Thema aufgreift (Zitat: "Max Planck Max Planck Max Planck Oi!"). Diesem Album im Form einer kurzen Rezension gerecht zu werden ist meiner Meinung nach unmöglich. Zu komplex, zu wirr, zu doof und zu intellektuell ist der Output dieser Band. So einfach ist das. Genauso widersprüchlich wie sie sind, genauso polarisieren sie auch. Entweder mag man sie, oder man hasst sie. Entweder hält man das, was sie produzieren, für den größten Schwachsinn und für geistigen Diarrhoe oder schlicht und einfach für genial. Ebenso bekommen die einen Brechreiz beim Konsum der Kassierer, die anderen amüsieren sich herrlich. Ich für meinen Teil hatte einen großen Spaß an "Phsyik". Das ist mal wieder so ein typisches Kassierer-Album, das mit seiner Spielzeit von knapp 53 Minuten eine Menge Quantität bietet, ohne dass es qualitative Abstriche gibt. Das Werk wirkt wie eine Reise durch die wirre Gedankenwelt des Schöpfers. So gibt es wieder musikalische Ergüsse auf allen möglichen Gebieten, Lieder die Geschichten erzählen über einen rückwärtssprechenden Mann oder einen anderen Herren, der immer den Namen "Scharlatan" niest. Weiter geht das bunte Potpourri mit einem Cover-Song (Neu: Wirtshausschlägerei, Original: Weihnachtsbäckerei), mit etwas zum Nachdenken (Zitronenhai), etwas perverses ("Ich fick dich durch die ganze Wohnung", "Das Lied vom Kot"), etwas für den Alkoholiker ("Verliebt in Whisky, Bier und Wein") und den überzeugten Arbeitslosen ("Nieder mit der Arbeit"). Deutlichere Sozialkritik in Form der Lieder "No Future, das war gestern" und "Der Song von den brennenden Zeitfragen" bekommt man zum Ende hin dann auch noch einmal serviert. Ein besonderer Höhepunkt ist in meinen Augen jedoch der Titel "Was für ein Ticker ist ein Politiker?", im Originalen wieder von Georg Kreisler ist und entsprechend viel Spaß macht. Aber auch die anderen Lieder sind allesamt auf ihre Weise genial und machen viel Spaß. Ein weiblicher Gesangspart in "Der Mann, der rückwärts spricht" oder der "ältere Herr", der als Ansager für manche Stücke fungiert und den man auch schon von anderen Alben kennt, bringen wieder viel Abwechslung in die Musik. Die einmalige Art und Weise des Sängers Wölfi, die nicht zu beschreiben ist und die man, genau wie die Band, entweder liebt oder hasst, rundet das Gesamtbild in guter, alter Kassierer-Manier ab. Das Album ist sehr einfach gestaltet und punktet lediglich durch ein paar neue Fotos der Band. Ausgestattet ist die CD mit einem 16-seitigen Beiheft, das alle Texte der auf dem Album enthaltenen Liedern beinhaltet, sowie eine Dankesliste und eine "Übersichtstafel: Die Kassierer", eine Art Bildergeschichte, die auf zwei Seiten verteilt ist. Die Texte lesen sich teilweise sehr schlecht, weil der Hintergrund oft variiert und farblich nicht zur Schrift passt. Fazit: "Physik" ist ein weiteres Meisterwerk der Kassierer, das sich in jeder Hinsicht mit den bisherigen Alben der Band messen kann. In vielerlei Hinsicht kann man sogar eine deutliche Weiterentwicklung verzeichnen. Wer die Kassierer mag, wird dieses Album lieben. (sk) Interview mit Wölfi im Visions: Mittwochs um 15 Uhr haben im Bochumer Bermuda-Dreieck alle Kneipen dicht. Überall stehen die Hocker kopfüber auf dem Tisch, wo sonst Bier rumschwappt und heftig geraucht wird. Alle Kneipen haben dicht, bis auf eine, und die heißt „Pinte“. Dort schwappt Bier auf den Tisch und es wird heftig geraucht. Draußen scheint die Sonne dazu. Ein Nachmittag mit Sänger Wolfgang „Wölfi“ Wendland, vielen Fragen und acht Pils pro Person. Physik ist nicht nur sein Name, ihr greift das Thema immer wieder auf beim neuen Album. Wolltet ihr der Welt auf den Grund gehen? Wolfgang Wendland: Es gab glaube ich drei Vorschläge für einen Titel für diese Platte. Physik war der absurdeste. Wenn man heutzutage zur Schule geht – zumindest wenn man diese Musik hört –, wird man den Physikunterricht nicht mehr besuchen können. Der Begriff wird völlig neu besetzt. Was würde der typische Physiklehrer zum Album sagen? Wahrscheinlich: „Ach, gibt’s die Band immer noch?“ Ihr plant auch in naher Zukunft kein Ende der Band? Nein... Ich denke, das wird auch immer bizarrer, je älter wir werden. Kommt bei dir vielleicht mal der Wandel vom Kassierer-Sänger zum politischen Liedermacher? Als Liedermacher müsste man ja Lieder machen können. Und im Prinzip ist das ein Problem der Welt – man kann heute kein politisches Kabarett mehr machen, weil wir in einem kabarettistischen Zeitalter leben. Hätte man in den 80ern einen Spielfilm gedreht, wo manche Dinge, die heute Realität sind, drin vorgekommen wären, hätte jeder gesagt: „Was für ein unrealistischer Scheiß!“ Ein Beispiel? Auf der neuen Platte das Quasi-HipHop-Stück No Future, das war gestern, das sich ja ein bisschen lustig macht über diese Versuche – meistens im Umfeld von Jugendzentren und Schulen –, HipHop mit positiven Inhalten zu machen. Kaum hat man so was fertig, macht man den Fernseher an und die Bundesdrogenbeauftragte hat den Wettbewerb „HipHop gegen Komasaufen“ ausgerufen. Das ist natürlich viel bizarrer als das, was wir gemacht haben. Nach 25 Jahren – was möchtest du gern noch machen mit den Kassierern? Ja was noch fehlt, wäre so ein Spielfilm. Aber dafür bräuchte man ein paar Millionen! Was würde das für ein Film werden? Es hat ja erst Sinn darüber nachzudenken, wenn man Geld hat. In jungen Jahren habe ich zu oft Drehbücher und Konzepte geschrieben, die ich bei der Filmförderung eingereicht habe, und das hat ja alles keinen Sinn. War das die Antwort auf deine Konzepte? Na ja, es gab ja damals eine kulturelle Filmförderung in NRW; die taten zwar so, als hätte man eine Chance, da gefördert zu werden, aber letztendlich war das ein innerer Zirkel. Und letztendlich hat dann immer Schlingensief Geld gekriegt, um Schrott zu drehen. Unmittelbare Voraussetzung war offensichtlich, dass man in Mülheim wohnt. Gut, ein bisschen übertrieben... Hättest du einen Filmtitel? Die Lieblingsfilmtitel und -Ideen wechseln ja über die Jahre. Früher hätte ich gerne den „unglaublichen Störfall in einem verrückten Atomkraftwerk“ gedreht. Mit Elisabeth Volkmann als Kernkraftwerksleiterin. Momentan bin ich der Meinung, dass man, weil ja gerade das junge Publikum nur noch Filme mit Gewalt sieht, da positive Filme machen muss, die Bildungsgüter vermitteln. Da hatte ich die Idee für den Film „Bildungszombies greifen an!“, wo dann Schiller, Lessing und Goethe alle wieder aufstehen, aber, weil sie schon längere Zeit im Grab gelegen haben, auch entsprechend aussehen. Magst du neben den Dichtern auch die klassische deutsche Musik? Sicherlich habe ich eher eine Beziehung zur klassischen Musik als zu Heavy Metal oder Thrash Metal. Aber: Ehrlich gesagt hab ich von Musik keine Ahnung. Gut, was ich nicht einsehe, ist das, was hochsubventioniert wird. Eine Minimalförderung für kleine Punkbands und -konzerte – das müsste sein. Du bist seit Jahrzehnten Punk. Richtig? Darauf antworte ich mal mit einem klaren, fragenden: Ja? Ist der Ruhrpott ein guter Ort für Punks? Nee. Überhaupt nicht. Weil er so einer gewissen Trägheit in die Hände spielt. In anderen Städten oder Dörfern haben die Leute viel mehr Ansporn, selbst was in die Hand zu nehmen, im Ruhrgebiet wird nicht drum gekämpft, wenn irgendein Laden zumacht. Sondern man fährt halt mit der S-Bahn in die andere Stadt... Das geht dann so lange, bis alles zu hat. Kann man ein Leben lang Punk sein? Das ist ja noch nicht erforscht worden. Da es das ja erst seit ’77 oder so gibt, bleibt das abzuwarten. Eigentlich seid ihr ja auch gar keine schlechten Musiker. Ja, ich doch! Man hört halt zwischendurch, dass ihr viel besser seid, als ihr es wollt. Habt ihr eine Methode, im Studio Sachen schlecht hinzubekommen? Hmm. Ich bin ja nicht für die Musik zuständig. Ich bin ja nur der singende Hausmeister der Band. Und wie bereitest du dich aufs Singen vor im Studio? Ich trinke Bier. Und du bemerkst den richtigen Punkt: Jetzt kann’s losgehen? Es gibt immer nur so ein kleines Zeitfenster zwischen dem richtigen Zeitpunkt und dem einsetzenden Lallen. Es passiert auch, dass du über das Ziel hinausschießt. „Das machen wir dann lieber morgen!“ – ja ja. Du liest gern vom Zettel ab, wenn ihr live spielt. Welche Songs schreibst du dir vor dem Konzert besser auf? Das sind immer die neuen. Zuletzt waren es sieben Jahre lang die neuen... Die Kassierer und das Partyleben – wie schlimm ist das? Das ist ja eine christliche Forderung: Euer Leben sei ein Fest! Wenn du auf Touren zehn, 14 Tage am Stück spielst, dann geht das schon rein stimmlich nicht mit der Party. Vor dem Konzert nichts trinken, nach dem Konzert nichts trinken, und zwischendurch wenig reden. Da wir das natürlich nicht wollen und die Party auch eine gewisse Rolle spielt, machen wir höchstens drei Konzerte hintereinander und fahren dann wieder nach Hause. Was ist eigentlich dein Beruf? (denkt lange) Mein Beruf? (Pause) Eigentlich bin ich ja gelernter Werbe- und Medienvorlagenhersteller, Fachrichtung: Medien-Operating. Ist dein Beruf Musiker? Sänger sind ja keine Musiker. Also: Manchmal sage ich „Sänger“. Habt ihr, als ihr anfingt, dem Punk die Ernsthaftigkeit genommen? Vielleicht, ja. Es war zwar irgendwie ernst zu nehmen, und bis dahin war Funpunk mehr so Karneval. Und dann gab es auf der anderen Seite diese Dinge wie Slime, die sich eher aggressiv politisch gegeben haben. Wir waren auch kein Mittelding – viele Sachen, die sich politisch geben, verbreiten auch nur Slogans oder Parolen. Wir waren ursprünglich, weil wir das gemacht haben, was wir wollten und konnten und dann behauptet haben, es wäre Punk. Es ist da mehr die Einstellung zum Ganzen. Du machst Politik für Wattenscheid... In Wattenscheid. Und ein bisschen für Wattenscheid... Was kann man denn da so kaputtmachen? Die Frage ist: Kann man da überhaupt irgendwas machen? Die florierende Stadt Wattenscheid wurde 1975 von Bochum aufgesogen. Und dann sukzessive ausgesogen. Jetzt ist kein Geld mehr da. Und jetzt versucht man das Beste draus zu machen? Man versucht das Schlimmste zu verhindern. Gerüchteweise sollen aus finanziellen Gründen die Rehe im Wildgehege Höntrop Anfang nächsten Jahres abgeknallt werden, weil man kein Geld mehr für Futter hat. Kann man sie nicht woanders aussetzen? Soweit ich weiß, sind die zu zutraulich, um sie auszusetzen. Zu sehr ans Futter gewöhnt. Ich glaube, bestimmte Sorten von Damwild sind hier auch überhaupt nicht heimisch. Ich würde einfach das Wildgehege lassen und die halbstädtischen Unterstützungen der Sparkasse für das Zeltfestival Ruhr streichen. Die bauen da Zelte auf, um irgendwelche Konzerte zu machen, die ohnehin irgendwo im Ruhrgebiet stattfinden würden. Mit Howard Carpendale... Sind dir solche Dinge einen Song wert? Die meisten kommunalpolitischen Themen sind so wenig sexy und so wenig auf den Punkt zu bringen, als dass man da irgendwie ein Lied draus machen könnte. Die Leute, mit denen du in der Politik zusammenarbeitest – wissen die, was du so machst? Ja. Die reagieren auch ganz unterschiedlich. Einzelne SPD-Leute wirken manchmal etwas aggressiv. Wohingegen CDU-Leute durchaus tolerant sind. Das soll ich dir glauben? Ja, es gibt CDU-Leute, die nennen mich „Wölfi“. Ja. Wattenscheid ist ein eigener Kosmos... Was ist eigentlich das Schöne an Kot? Keine Ahnung, also... Wir haben ja ein Lied vom Kot, wo es als die schrecklichste Substanz im Weltall beschrieben wird. Da ist ja nichts Schönes dran. Nur weil ihr ihn oft aufgreift, findet ihr ihn also nicht gleich schön. Nein. Ich würde es jetzt als beunruhigend empfinden, wenn wir so interpretiert würden. Mit Pipi ist es dasselbe? Ja. Hatte Carmen Thomas nicht mal so ein Buch über Eigenurin? Ein besonderer Saft... Ihr wurde komischerweise nie vorgeworfen: „Was für ne alte Drecksau!“ Obwohl das ja wirklich nicht ironisch gemeint war. Die sexuelle Ebene ist also auch nicht ernsthaft betroffen, vom Pipi? Nee. Man würde ja auch nie den Darsteller von James Bond ernsthaft fragen, wie viele Leute er schon umgebracht hat. Das wirkt vielleicht immer so authentisch bei uns, und ich finde das auch manchmal lustig, dass Leute uns für so bekloppt halten. Oder mich jemand mit offenem Mund fragt: „Wie? Du kannst Auto fahren?“ Kaum jemand kommt je in den Genuss, auf der Bühne zu stehen und blank zu ziehen. Also bei uns kann ja jeder auf die Bühne kommen und sich ausziehen. Im Selbstversuch. Was ist das denn für ein Gefühl? Leider bin ich emotional so verkümmert, dass es mir ungefähr genau das Gleiche ist, ob ich mich auf der Bühne vor 5.000 Leuten ausziehe oder vor dem Fernseher sitze. interview: philipp welsing www.backagain.de schreibt: DIE KASSIERER haben uns 25 Jahre lang belogen! Ein Skandal allererster Kajüte! Die sind ja gar nicht doof und außerdem können die ihre Instrumente spielen. Ich fühle mich um Jahre meines Lebens betrogen. Die Musiker sind eigentlich Wissenschaftler und haben nur versucht, mehr über das maximal mögliche Verdummungspotential ihrer Fans herauszufinden. Dazu veröffentlichen sie nach langer Pause nun das neue Album „Physik“. Wer glaubt, er bekommt hier Punk Rock mit Texten über Geschlechtsverkehr, Alkohol, Körperflüssigkeiten und ähnliches zu hören, die von einem absolut nichts könnenden Sänger intoniert werden, sieht sich getäuscht…denn es kommt noch viel schlimmer. DIE KASSIERER sind DIE KASSIERER sind DIE KASSIERER. Natürlich wird der lang angesetzte Menschenversuch der KASSIERER hier fortgesetzt, das Experiment der Mäuse mit dem Computer „Erde“ dauerte ja auch Jahrmillionen und die Mäuse haben uns ganz schön für dumm verkauft, wie man in dem Sachbuch „Per Anhalter Durch Die Galaxis“ ja eindrucksvoll bewiesen bekommt. Ich denke die Physiker DIE KASSIERER haben für dieses Album sogar mit den Mäusen zusammen gearbeitet, sonst wären Schlagerperlen wie „Ich Fick Dich Durch Die Ganze Wohnung“, „Das Lied Vom Kot“, „Im Sauerland Kann Man Teleportieren“ oder „Ich Niese Immer Scharlatan“ wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen. Der „Drillinstructor Song“ dürfte bei den Konzerten unfassbare Szenen im Zusammenspiel zwischen den Wissenschaftlern und dem Publikum (anderes Wort für „Testobjekte“) versprechen. Natürlich wird auch Musikgeschichte quasi zitiert, in „Radioaktiv!“ zum Beispiel, und zwar so genial, dass es niemandem auffällt, nicht mal den KASSIERERn selbst. Wahrscheinlich war dies der originale Text von Kraftwerks „Radioaktivität“, aber dann dachten die Düsseldorfer, dass der normale Mensch den Sinn des Textes nicht verstehen würde und haben dann lieber über Freuden und Gefahren der Atomkraft gesungen. Wahrscheinlich hatten sie recht und so mussten erst DIE KASSIERER kommen, um der Welt die Wahrheit zu präsentieren. Musikalisch wird mit Punk Rock, Ska, Polka, Pop, Volksmusik und sonstigem undefinierbaren Klängen experimentiert. Verraten tun sich die Musiker/Wissenschaftler dann aber doch mit Liedern, in denen das Universum mit einfachen Worten endgültig erklärt wird („Schönes Universum“) oder die Freuden der „Quantenphysik“ aufgezeigt werden, denn ernsthaft dumme Menschen könnten solch tiefsinnige Themen niemals so banal rüberbringen. Ganz klar, „Physik“ ist ein geheimes Regierungsexperiment, das die Belastbarkeit von nicht konformen, gerne Alkohol konsumierenden Individuen auszuloten versucht. Experiment gelungen, denn ich spüre, dass mein Gehirn gleich explodiert. Um es mal anders auszudrücken: ein typisches KASSIERER-Album mit typischen Texten und typischem hintergründigem Humor, aber auch viel typischer Albernheit. Wer die anderen Album-Experimente unbeschadet überstanden hat, dürfte auch bereits sein für „Physik“. Merkwürdigerweise scheinen Physiker ja sowieso seltsame Menschen zu sein. An meiner früheren Schule hat der eine Physiklehrer eine extrem feuchte Aussprache gehabt (weshalb die erste Sitzreihe meist frei blieb) und hat Versuche grundsätzlich erst im zweiten oder dritten Versuch hinbekommen und der andere Physiklehrer war auch nicht viel begabter, hat aber immer gestunken wie ein Iltis. Ob da ein Zusammenhang besteht, werden DIE KASSIERER wahrscheinlich erst beim nächsten Album untersuchen, das dann wahrscheinlich etwa zum dreißigjährigen Bandjubiläum erscheint. Ich warte schon jetzt drauf. (A.P.)
bierschinken.net schreibt zum Repress: Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als ich damals, im Jahre 2010, mit meinem einst besten Kumpel, zum ersten Mal das Kassierer-Album "Physik" gehört habe. Es lag in der Post und wir trafen uns abends in meinem Zimmer, um es uns mit ein Paar Pullen Bier einzuverleiben. Die Vorfreude war riesengroß, waren wir doch glühende Verehrer der bisherigen Werke und der Band allgemein. Eine knappe Stunde später herrschte dann aber eher Ernüchterung. Da blieb nach dem ersten Hören nicht viel hängen, bzw. war da kaum etwas, das spontan zum Lachen verführte - das meiste hatte man schon mal gehört. Lieder gegen die Arbeit und für das Nichtstun ("Nieder mit die Arbeit", "Mir ist alles Piepe") - gabs schon. Lieder übers Ficken und Scheißen ("Ich fick dich durch die ganze Wohnung", "Das Lied vom Kot") - gabs schon. Lieder übers Saufen, bzw. über Gewalt, die im Suff verübt wird ("Schönes Universum", "Verliebt in Whisky, Bier und Wein", "Erfindungen", "Wirtshausschlägerei") - gabs auch schon. Und auch, wenn man das Album 14 Jahre nach Erscheinung wieder hört (was ich in diesem Moment tue) und in guter Kenntnis der Vorgängeralben ist, bestätigt sich die Einschätzung: "Physik" gewinnt keinen Originalitätspreis mehr, geschweige denn schockiert es. ABER: Sieht man davon ab, eine Band nur danach zu bewerten, ob sie Neues bringt oder sich mehr oder weniger nur selbst kopiert bzw. zitiert, dann ist "Physik" schon ein gutes Album! Es gibt schmissige Lieder, die sich nach mehrmaligem Hörgenuss und der vorangeschrittenen Zeit nahtlos in die Klassiker einreihen: "Ich fick dich durch die ganze Wohnung", "Das Lied vom Kot", "Radioaktiv!", "Quantenphysik", und "Verliebt in Whisky, Bier und Wein" sind einfach typisch Kassierer und gut, obwohl da nichts Neues passiert. Die skurrilsten Songs ("Drillinstructor-Song", "Im Sauerland kann man teleportieren" und "Sonnenfinsternis in Lissabon") haben es, größtenteils untermauert durch harmlose Kabaretteinlagen, lange in die Live-Sets der Band geschafft. Und ab und an gibt es doch auch auf "Physik" noch Neues zu entdecken: "Der Mann, der rückwärts spricht" basiert auf einer nie gehörten Idee, das Feature mit Mambo Kurt ("No Future, das war gestern") ist zwar gewöhnungsbedürftig, hat man so (Hip-Hop!) aber auch noch nie bei dieser Band vernommen. Und "Zitronenhai" eignet sich hervorragend, um ungebetene Gäste zu nerven. Ich habe das selbst ausprobiert und nach 5x auf Wiederholung hat sich der konservative Labersack dann schnell verabschiedet. Allerdings gibt es auf dem Album halt auch Titel, die aufgrund ihrer Redundanz Füller sind: "Erfindungen" versucht erfolglos den größten Hit der Band ("Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist") zu kopieren. "Was für ein Ticker ist ein Politiker" ist mal wieder eine Georg-Kreisler-Adaption, die bei Weitem nicht an die Interpretationen des Albums "Taubenvergiften" ran reicht. An sich gelingen die Covers hier allgemein nicht so gut (Ausnahme: Das großartige "Der Song von den brennenden Zeitfragen", im Original von der 30er-Jahre-Band "Die Nachrichter"). Und noch ein Gedanke: Gut die Hälfte der Titel haben, mal einen offensichtlichen, mal einen eher versteckten, Bezug zum Albumthema "Physik" bzw. "Naturwissenschaften". Eigentlich schade, dass das Werk kein komplettes Konzeptalbum geworden ist. Gerade ein paar Songs, die auch in etwa um die Zeit veröffentlicht wurden ("Bin ich oder hab ich", "Erdrotation"), hätten hier thematisch noch exzellent rein gepasst. Und kaum ein Hörer wäre böse gewesen, wenn man die Suff-Fick-Kacka-Thematik noch weiter in den Hintergrund gerückt hätte, zu Gunsten etwas wirklich Neuem. Trotz aller Marginalitäten bleibt unterm Strich ein gutes, abwechslungsreiches Album, das den Fan nicht enttäuscht, aber eben nicht an frühere Großtaten ran reicht. Kabl 03/2024

crossfire-metal.de schreibt: Die Kassierer aus Bochum-Wattenscheid, sind nicht unbedingt die 08/15 Punks, die die deutsche Szene seit dem Jahr 1985 ins Chaos stürzen. Auch ihr damaliges Scheibchen „Physik“ (2010 und wird heuer als Vinyl nachgereicht), mit insgesamt einundzwanzig Stücken (Lied Drei auf der B-Seite gibt es nicht) ist musikalisch und kompositorisch breit gefächert. Die Konstante bleibt in den provokanten und ausgefallenen Lyrics, die man immer mit einem Augenzwinkern betrachten sollte. Wer hier Themen ernst nimmt, ist selber Schuld. Und hier liegt für mich persönlich der kleine Hase im Pfeffer...ich mag vielleicht nicht alles an Musik, Punk gemischt mit Satire und Kleinkunst, wie es ein Kollege mal perfekt formulierte, aber die bissigen Texten treffen voll meinen Geschmack und bleiben zumindest immer im Kleinhirn kleben. Punk voll auf den Punkt gibt es zum Beispiel mit „Ich Fick Dich Durch Die Ganze Wohnung“ Klar, hier werden nur alle Zimmer aufgezählt aber mehr ist auch nicht nötig. Das obligatorische Sauflied wird mit „Mir Ist Alles Piepe“ im Rahmen eines Karneval-Sounds dargereicht. Der „Drillinstructor-Song“ im Stile von „Fuel Metal Jacket“ trifft nicht ganz meinen Geschmack. Dann schon eher den Finger in der Wunde mit dem Opener „Nieder Mit Der Arbeit“. Im Ska-Rausch von „Ich War Ein Spinner“ kann man gemütlich abzappeln, haha. „Das Lied Vom Kot“ versteht sich von alleine. Nur den stimmlichen Anklang an Till Lindemann (Rammstein) hätte man sich schenken können. Keine Minute wurde mit „Quantenphysik“ an den Tag gelegt. Davon hätte sich mancher sicherlich mehr gewünscht. Egal, dafür wird ein Up-Tempo-Kracher mit „Verliebt In Whisky, Bier Und Wein“ nachgelegt. Wer den Schlagern und Chansons von Max Raabe frönt, wird mit dem coolen Song „Zitronenhai“ und seinem witzigen Charme bestens klar kommen. Für einen Cover-Beitrag ist man sich auch nicht zu schade und reicht vom österreichischen Satiriker Georg Kreisler die Nummer „Was Für Ein Ticker Ist Ein Politiker?“ rein. Damit bleibt man in der Präsentationsform des Vorgängers-Liedes. Nachdem es danach wieder zweimal auf die Kappe gab („Sonnenfinsternis In Lissabon“, „Erfindungen“), kann man mir mit dem Rap auf „No Future, Das War Gestern“, gestohlen bleiben. Da nützt es selbst nicht, dass Mister Mabo Kurt hier in die Tasten haut. Meine Begeisterung für die Nummer „Der Mann, Der Rückwärts Spricht“ mit Gast-Sängerin Sabine Sabine“, hält sich ebenfalls in Grenzen. Ihr seht, wohin die Reise geht. Entscheidet wie immer selbst. Note: 7 von 10 Punkten Autor: Steve Burdelak

Das OX schreibz zum Repress: DIE KASSIERER Physik Teenage Rebel • teenage-rebel.de • Manche Bands und Platten altern besser als andere. Ja, ich habe die KASSIERER aus Wattenscheid lange abge feiert, ich mag ihren konfrontativen, provokan- ten Ansatz im Grunde immer noch, aber der Satz „This joke isn’t funny anymore“ trifft leider auch auf viele ihrer Texte mittlerweile zu. Ihr meinungsstar- ker Sänger Wolfgang Wendland, der sich in letzter Zeit als Fürsprecher von Atomenergie und entschie- dener Gegner des Genderns in eine seltsame Paral- lelwelt verabschiedet hat, wird in meiner Aussage sicher ein weiteres Anzeichen für die fortschrei- tende „Cancel Culture“ sehen, wohingegen nicht wenige aus der Punk-Szene in ihm mittlerweile die Personifizierung des zum Problembär mutier- ten alten weißen Mannes sehen. Vieles an DIE KAS- SIERER-Texten ist immer noch lustig, ihr oft sexu- ell konnotierter Humor nicht explizit deshalb teils gar nicht mehr so lustig, aber vielfach muss ich ein- fach feststellen, dass so manches, was man ihnen (und sich) 2010, als „Physik“ als ihr bis dato letztes Album erschien, als „lustig“ durchgehen ließ, heute eben gar nicht mehr komisch ist. Die Zeiten ändern sich, Menschen ändern sich, das Publikum ändert sich. Auch das der KASSIERER. Ich war schon länger auf keinem Konzert mehr, aber selbst ihnen wohl- gesonnene Menschen beschreiben das Szenario dort mit „Junggesellenabschied“. Schade an dieser Ent- wicklung ist, dass neben Wölfi noch drei andere, sehr nette Menschen in der Band sind. Und dass wir die KASSIERER und ihren brachialhumoristischen Ansatz heute durchaus noch gebrauchen könnten, mit einem scharfen, aber neu justierten Blick auf die Gesellschaft. „Physik“ war nach vier Auflagen à 500 Stück lange ausverkauft, jetzt gibt es 500 wei- tere Exemplare, allerdings mit einem Song weni- ger. Wer „Wirtshausschlägerei“ hören will, muss ins Internet gehen, hier gibt es auf Cover und Text- blatt nur schwarze Balken, auf der B-Seite nur neun statt zehn Songs. Grund dürfte eine zu große Ähn- lichkeit mit dem Klassiker „In der Weihnachtsbä- ckerei“ sein und fehlendes Einverständnis seitens der Rechteinhaber. Joachim Hiller

Dieses Produkt haben wir am Sonntag, 14. Januar 2024 in unseren Katalog aufgenommen.
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OHL (1983/2006) - Verbrannte Erde - LP
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