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Kassierer (1997/2016) - Taubenvergiften - 10"+DL 12.00EUR

Über die Kassierer, die unglaublichste Band des gesamten Universums, muß man wohl nichts mehr groß schreiben.
Taubenvergiften war 1997 ihr viertes richtiges Album mit ausschließlich Georg Kreisler-Coverversionen, was bei vielen Leuten Verwunderung ausgelöst hat, hatte man die anspruchsvolle Seite der Kassierer wohl bisher überhört (und manche Leute wollen sie leider auch nicht hören).
Unverständlicherweise damals nur auf CD veröffentlicht, gibt es nach fast zwanzig Jahren nun endlich Vinyl in Form einer schicken 10" mit Beilage und Download-Kupon.

OX-Kritik zur CD-Version von 1997:
Erstmal eine gar nicht so kleine Korrektur: Der offizielle Titel des neuen KASSIERER-Albums lautet Prolegomena zu einem jeden Taubenvergiften, das als Wissenschaft wird auftreten können. Hatten die Bochumer mit ihrer letzten CD einmal mehr die Grenzen des sogenannten guten Geschmacks weit überschritten, so war klar, dass es kaum noch möglich war, die Provokation sinnvoll weiterzutreiben. Also Kehrtwende und all den Leuten den Arsch entgegengestreckt, die bisher tatsächlich glaubten, die KASSIERER seien widerwärtige dauerbesoffene Schmutzfinken, die halt gerne den Affen machen. Und so gibt es für alle - die, die's verstehen, und die, die's nicht verstehen - ein Georg Kreisler-Tribut-Album. Georg wer? Georg Kreisler! Wer der Mann genau war, lässt sich ausführlich im Booklet nachlesen, nur soviel: Der Mann ist heute 75, Wiener und seit den Fünfzigern einer der besten Kabarettisten, der den bekannt bösen Wiener Humor auf die Spitze getrieben hat. Als bekennender Kommunist wettert er bis heute gegen Spiesser, Rassisten, Bürokraten und anderes Geschmeisse, wobei seinen Top-Hit Taubenvergiften im Park eigentlich jeder kennen sollte. Die KASSIERER haben nun einen bunten Strauss von zehn Kreisler-Songs in bekannt eigenwilliger Manier interpretiert und damit vielleicht geholfen, einen Mann vor dem Vergessen zu bewahren, der bis heute in Österreich als Staatsfeind und Schmierfink gilt. Wer über die KASSIERER bisher lachte, so wie man hinter vorgehaltener Band mal über einen Behindertenwitz lacht, dem wird sein böses Lachen angesichts der eigenen Dummheit endlich im Halse stecken bleiben. Und sollte es jemand geben, der diese Platte nicht versteht, muss ich ganz offen abgrundtiefe Dummheit attestieren. Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine / Ausgabe #28 (III 1997)


moloko-plus.de schreibt:
Als die Wattenscheider 1997 dieses damals CD-only – Machwerk veröffentlichten, war die Verwunderung groß: Kein Pipi, kein A-A, keine Exzesse in Sachen Sex und Alk. Dabei – und das ist vielen wahrscheinlich gar nicht aufgefallen – ging der allgemeine Kassierer-Wahnsinn durchaus weiter. Denn die Jungs hatten in Österreich einen Bruder im Geiste entdeckt: Georg Kreisler. Der war (inzwischen verstorben) Anarchist, Autor und Liedermacher und zumindest in seiner Heimat bekannt/berüchtigt für seine ätzende, zynische und schwarzhumorige Sicht auf den Irrsinn dieser Welt. „Kreisler verspritzt sein Gift“ ist ein schönes Zitat aus dem Insert zur Ten-Inch, denn diese wenigen Worte treffen genau den Punkt. Schräg, absurd, aber auch total komisch. Also eigentlich exakt auf Linie für Wölfi und Co.
Die haben sich zehn von Kreislers Liedern bedient, sie durch den hauseigenen Fleischwolf gedreht und heraus kam ein irgendwie am Ende doch prototypisches Kassierer-Produkt voller Wahnwitz mit leider höchst ernstem Hintergrund. Höhepunkt die gallige Abrechnung mit dem Kapitalismus „Meine Freiheit, deine Freiheit“, aktueller denn je. Super Track. Deshalb auch auf der "Haptisch"-Best of vor zwei Jahren vertreten.
Insgesamt haben die Songs den Charme der Zeit in der sie entstanden sind (vornehmlich die 1960/1970er Jahre) behalten, denn auch wenn die Kassierer-Trademarks greifen, so kommt doch häufig auch die entspannte Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre auf, die wiederum so gar nicht mit den verbalen Frontalangriffen korrospondiert, die hier vielfach gefahren werden.
Intellektuell und intelligent. Waren die Kassierer ja immer, will nur keiner sehen.
Teenage Rebel hat das Ding wieder entstaubt und als „10“ in Plastik gegossen – eine sehr gute Wahl für dieses Kleinod.
Es gibt übrigens einen gravierenden Unterschied zwischen Kreisler und Wendland: Der Österreicher hat Tonnen von Büchern, Bühnenstücken, Liedern und Texten hinterlassen. Kann man von der Diskographie der Westfalen nicht gerade behaupten.
Sir Paulchen 31.10.2016


uglypunk.de schreibt:
Dieses außergewöhnliche Werk haben eingefleischte KASSIERER Fans vielleicht schon als Compact Disc im Regal stehen, denn es erschien bereits im Jahre 1997 und dass auch ausschließlich auf dem kleinen, runden, silbernen Datenträger. Fast 20 Jahre später wird die ganze Sache nochmal neu aufgelegt und diesmal auf Vinyl, genauer gesagt auf einer 10Inch.
Den Neu-Fans der KASSIERER (die alten werden es bereits wissen) sei hiermit gesagt, dass es sich nicht um typisches Liedgut der Wattenscheider, sondern komplett um Coverversionen von GEORG KREISLER handelt. Dieser war ein Kabarettist, Komponist, Sänger und Dichter. Allerdings nicht irgendeiner, sondern ein bekennender Anarchist mit einem tiefschwarzen, manchmal auch recht seltsamen Humor. Somit war sein Liedgut für DIE KASSIERER quasi perfekt geeignet, und das, obwohl Vaginas und Penisse hier keine Rolle spielen.
In 10 Liedern covern die mächtigen KASSIERER den nicht weniger mächtigen GEORG KREISLER nicht nur, sie bringen einen kleinen Teil des 2011 verstorbenen Künstler auch der jüngeren Generation etwas näher. Und das schaffen sie, ohne ihren musikalisch gewohnten Stil dafür aufzugeben. Es gibt sogar Menschen, für die das die beste KASSIERER Platte ist oder zumindest eine, auf die sie sich aufgrund der Texte mehr einlassen können. Wissta bescheid! Spike


backagain.de schreibt:
Nach rund 30 Jahren Bandgeschichte weiß natürlich jeder längst, dass DIE KASSIERER aus Wattenscheid große Kunst machen – offiziell anerkannt. Sänger Wölfi hat sich als Lokalpolitiker und Bochumer Bürgermeisterkandidat einen Namen gemacht und die Gruppe ist auf großen Festivals wie in Wacken aufgetreten. Die musikalische Unfähigkeit der frühen Jahre nimmt ihnen längst keiner mehr ab – der Humor, die absurden Texte und vor allem das sympathische Auftreten sind aber geblieben. Das Alles war 1997, als „Taubenvergiften“ erstmals auf CD erschien, nicht absehbar und die Fans erwarteten einfach ein weiteres Machwerk dadaistisch-absurden Punkwahnsinns. Stattdessen wurden aber KASSIERER-eigene Versionen von Liedern des österreichischen Kabarettisten und Liedermachers Georg Kreisler präsentiert, was wie Arsch auf Eimer passte. Kreisler beobachtete die Welt um ihn herum mit zynischer Aufmerksamkeit und verfasste seine Texte mit spitzer Feder – wie gemacht für die Mächtigen KASSIERER.
Nun erscheinen die Lieder dieser CD erstmals auf Vinyl und zwar in Form des liebenswerten 10“-Formats, so dass die KASSIERER-Discografie nun meines Wissens komplett auf Vinyl vorliegt. CD-Hasser können also endlich eine Lücke in ihrer Sammlung schließen.
Zu hören sind 10 Stücke, die bitterböse Texte in einer Art Liedermacher-Punk mit unterschwelligem Polka-Einschlag präsentieren. Am ehesten an den typischen KASSIERER-Sound erinnern „Meine Freiheit, Deine Freiheit“ und „Das Mädchen Mit Den Drei Blauen Augen“, zu dem es auch einen sehr guten Clip gibt, den die Band irgendwann Ende der 90er auch mal selbst auf einer heute bestimmt gesuchten Videocassette veröffentlichte (dort kündigte Wölfi nebenbei gesagt auch an, dass, wenn er mal Kanzler wird, die BRD komplett gefliest wird, weil das hygienischer ist). Weitere Hits sind auch der Titelsong „Taubenvergiften“, „In Der Stille“ und das schräg gesungene – selbst für Wölfi – „Bidla Buh“.
Um die Lieder ein wenig einzuordnen, enthält die Platte ein Beiblatt, auf dem es ein paar Informationen zu Georg Kreisler gibt.
Wer DIE KASSIERER schon in den 90ern (oder gar den 80ern) kannte, bekam hier eine neue Seite der Gruppe vorgesetzt, die heute kaum noch überrascht, 1997 aber bestimmt so manchen Fan schockiert hat, weil man nur Lieder wie „Außenbordmotor“ oder „U.F.O.“ gewöhnt war. Schön, dass es die Lieder nun auch auf Vinyl gibt. (A.P.)

Dieses Produkt haben wir am Dienstag, 11. Oktober 2016 in unseren Katalog aufgenommen.
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