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Razzia (2004) - Relativ sicher am Strand - LP 7.00EUR

Das letzte Studioalbum der legendären Razzia aus Hamburg und es wird wohl leider auch ihr letztes bleiben.
Meiner Meinung nach ihr drittbestes Album nach derm Debut und der Franziska. Wieder sehr punkig gegenüber den Alben seit Ende der 80er, trotzdem mit der razziaeigenen Melancholie, wie immer man das beschreiben mag.
Und Texte wie Razzia schreibt sonst auch keine Band.
Ein kleiner Meilenstein.


Relativ sicher am Strand
Laufrad
Februar 62
Sommer
Licht am Horizont
Vorstadt pur
Hilflose Kreaturen
Am Fluß
Keine Lust
Intermongol
Danke
Wenn der Vorhang fällt
Schönes Land
Mc War


Review: RELATIV SICHER AM STRAND LP
Artist: RAZZIA
Ox-Fanzine / Ausgabe #57
Die CD-Version des neuen RAZZIA-Albums erschien ja bereits Anfang 2004 auf Impact, und nun ist - mit gehöriger Verzögerung - doch auch noch die Vinyl-Version erschienen, Rüdiger von Teenage Rebel sei Dank. Und das schrieb Marcus Bender damals über das Album: "Ich liebe das: Man wähnt eine Band schon lange im Deutschpunk-Himmel, und dann überrascht sie ihre Hörerschaft vier Jahre nach dem letzten Lebenszeichen plötzlich mit einem neuen Album. Einiges hat sich bei RAZZIA geändert, statt Triton veröffentlicht man nun auf Impact Records, und an der Gitarre ist für den ausgestiegenen Ma Täng der Ur-Drummer Peter Siegler zurückgekehrt. Sonst ist zum Glück alles wie gehabt: Gute und meist klischeefreie Texte paaren sich mit eingängigem Punkrock und machen das neueste Werk der Hamburger zum Dauergast in meinem CD-Player. Neben Gewinnern wie "Laufrad", "Licht am Horizont", "Vorstadt pur" oder der Elbe-Hommage "Feb. 62" gibt's leider auch kleine Schwachpunkte in Form von "Danke" und dem ELVIS-Cover "Can't help falling in love", das man doch lieber dem King überlassen sollte. Die zweite Fremdverwertung "Eisbär" (GRAUZONE) ist hingegen wieder gelungen, und so bleibt als Gesamteindruck eine wirklich tolle Scheibe, die lange spannend sein wird." (Joachim Hiller)


RAZZIA Relativ sicher am Strand Label: Impact Records (CD) / Teenage Rbel Records (LP)
Kampf den deutschen Spießbürgertum: RAZZIA sind zurück! Und wie! Wer erwartet hat, dass nach der langen Suche nach einem Label nur heiße Luft aus Hamburg kommt, hat sich so richtig geirrt. Der neue Opus der Punk-Legende von der Elbe hat es in sich. Schon der Opener und zugleich Titelsong zeigt, wo es lang geht, Melodien, Up-Tempo und hervorragende Texte mit einer guten Stimme. Musikalisch abwechslungsreich wie schon auf den letzten beiden Studioalben, halten RAZZIA eben dieses hohe Niveau mit mitreißenden Punkrock. In ihren Texten wird auf typisch süffisante bisweilen zynische Art und Weise Deutschtümelei in die Enge getrieben. „Vorstadt pur“, „Schönes Land“, „MacWar“ und „Licht am Horizont“ sind Hits, die man immer und immer wieder hören kann. Was sich schon Live angekündigt hat, ist jetzt 16 mal inklusive zwei Cover-Songs – unter anderem GRAUZONES „Eisbär“ – für die Nachwelt festgehalten. Nach RUBBERSLIME ist nun wieder eine der großen Bands aus der Hansestadt wieder voll da. RAZZIA setzen eine beispiellose Punk-Karriere mit bereits zehn Veröffentlichung in mehr als 20 Jahren erfolgreich fort. Ich verneige mich!
Eingetragen von Habi am 13.01.2004 (in-your-face)

keinverlag.de schreibt:Die rockige Poppunkmusik geht ins Ohr. Thematisiert wird der Tourismus in Elends- und Kriegsgebieten. Textauszug: “Unter Geleitschutz ins Clubhotel. Durch ein brennendes land. Und die NATO war auch schon da. Doch wir warn relativ sicher am Strand. (…) Ich möchte nie mehr so ein Elend sehen. Dafür krieg ich kein Geld. Und es gibt wirklich wichtigeres für mich. Doch vorher muss ich zum Strand“. Man kann sich vorstellen, das dieser Urlaub nicht so toll gewesen ist, wenn es nur RELATIV sicher war am Strand und in den Gebieten außenherum wahrscheinlich überhaupt nicht… Im Song „im Laufrad“ sagt der Sänger, dass er sich wie in einem Laufrad fühlt. Er ist negativ motoviert, will etwas vermeiden statt etwas zu erreichen: Er will keinen Stillstand. Ob die Freiheit ihm nützt, ist er sich nicht sicher. Textauszug: Drum laufe und laufe ich weiter und fürchte die Innovation. Gefangen in dem Glauben ich befände mich in bester Tradition“. „Februar 62“ handet über den Fluss Elbe, der auch mal über die Ufer tritt und die Menschen in den Tod reißt.“ Elbe nimmt und Elbe gibt, von vielen unbeachtet, doch von mir geliebt. Elbe ist nicht starr, Elbe ist ungezähmt. Elbe frisst Deiche und lässt keinen Stein mehr stehen.“ – „Sommer“ hat für mich etwas von Psychiatrie mit „zwangsbeschäftigt“ und „isoliert“., und vor allem „ruhig gestellt“. Im Lied „licht am Horizont“ geht es um Krieg. Textauszug: „Licht am Horizont. Du siehst deine Stadt. Wird sie von Friedensengeln bombardiert, oder siehst du nur ein Freudenfeuerwerk? (…) Eben noch am Leben, nun total zerstört. Mit den Bomben fallen die Schranken. Mit den Truppen kommen die Banken.“ Es ist wohl nicht immer so toll, wenn wir einen Kampf gewinnen, wir sind auch nicht die freie Welt. Der Song gefällt mir schon mal, besser als „Im Laufrad“, „Februar 62“, „Sommer“ und „Relativ sicher am Strand“. Auch „Vorstadt pur“ ist ein guter Song, musikalisch wie textlich. Es geht um das Feiern mit Drogeneinnahme – und die dazugehörige spätere Entgiftungskur. Textauszug: „Die Sprache ist tot und trotzdem stimmt die Chemie. Die letzte Mische noch mitgenommen auf dem Weg in die Pathologie.“ (Was will man in einer Vorstadt anderes machen als Drogen nehmen, es passiert ja nichts…) „Hilflose Kreaturen“ geht um das Fernsehen und die Bloßstellung von Elend. Ich finde den Text nicht so doll, weil ich da an eklige Talkshows der 90er denken muss, daher direkt weiter: „Am Fluss“ ist ein sinnloses Lied, irgendwas vom Messias wird gefaselt, aber gemeint wird ein Eisschrank, der in einem Fluss liegt. Ich werde mit dem Text nicht warm. Das ganze klingt blasphemisch, nihilistisch, dadaistisch und nercrophil. Daumen nach unten, das ist Razzia von ihrer schlechtesten Seite. Besser wird es mit „keine Lust“ über eine Online-Beziehung mit einer Professionellen. „Du bist nach meinem Wunsch gebaut und wenn ich will, nicht schlecht gelaunt. Du gibst alles und nörgelst nicht, und wenn du mich langweilst, lösch ich dich.“ Naja, das ist nicht originell, funktioniert aber. Man kennt diese Themen, das letzte mal bei den Public Toys, oder Lost Lyrics gehört. „Inter-Mongol“. Das ist total die kranke Lovestory, die sich in einem Warenhaus unter Mitarbeitern abspielt. Textauszug, „In der Tundra im Supermarkt trat sie immer gegen Neujahr auf und tanzte zu Werbezwecken halbnackt auf den Grabbeltischen. Sie lachte ihn an, wie jeden anderen auch, eben professionell. Und er fühlt sich wie in Beverly Hills.“ – Der Song „Can´t help falling in love ist gecovert. „Danke“ handelt von einer Arbeitsbeziehung voller Ausbeutung, Überstunden und mit geringem Gehalt. Dennoch bedankt sich der Arbeitgeber und arbeitet für drei, solange de Chef nur zu Frieden mit ihm ist. Mir fehlt ein bisschen die Melodie. „Wenn der Vorhang fällt“ ist eine kleine Geschichte über einen Mann mit einem Hund. Der Mann ist nicht mehr gesund. Am Ende endet das Lied mit „Er schleift den toten Köter hinter sich her. Er hat ja sonst niemand mehr. Als der Kadaver abfällt vor unserem Haus, führt er nur noch die Leine aus.“ Das ist widerlich, vielen Dank für diese Scheiße, die wirklich keiner gebrauchen kann. „Ein schönes Land“ ist nicht sehr nationalistisch. Refrain: „Ein schönes Land, ein schönes Land. Denn jeder denkt hier nur an sich. Und sorgt dafür, für sich ganz allein, dass es noch schöner wird als es ohnehin schon ist.“ Nicht so toll gelungen, es ist nicht eingängig und funktioniert nicht. Dass wir vereinzelt sind mag ja stimmen, aber wie sollen wir zusammenkommen, wenn alle auf dem Land rumhacken, das uns verbindet und ausmacht. Jetzt kommt noch „Mc War“ist eine Beschreibung eines Volkes, dass dahin gelangt den Krieg zu wollen. Jeder für sich selbst gerät auf die falsche Spur. Gott scheint der Gegner zu sein von jedermann. Natürlich ist es das nicht, aber die Leute sehen das so. Textauszug: „Wie der Schrei nach einem kurzen Prozess. Juristenhände verkrampfen sich am Hebel der Gaszufuhr“. Echt krank. Zu guter letzt hören wir noch „Eisbär“ – ein Cover von Grauzone. Was bleibt übrig von dieser CD? “Vorstadt pur“, „Licht am Horizont“, „Keine Lust“, „Intermongul“, „MC War“ – sind doch noch einige, super!

Dieses Produkt haben wir am Donnerstag, 31. Juli 2008 in unseren Katalog aufgenommen.
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