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Die Wiederveröffentlichung erscheint am 22.05.26 und wird einige Tage vorher verschickt!!
30 Jahre nach der Originalveröffentlichung ist diese Album wieder erhältlich.
Bierschinken.net schreibt:
https://www.bierschinken.net/review/5559-die-kassierer-habe-brille-re-release
(da erscheint dann wiederum ein Link zu einer ultralangen Besprechung)
crossfire-metal.de schreibt:
Ob man sie gut findet oder nicht, die mächtigen Kassierer und besonders Frontmann und erfolgreicher Kommunalpolitiker Wolfgang „Wölfie“ Wendland sind längst Kult. Hier kommt nun die Neuauflage des 1996er Albums „Habe Brille“. Die zwanzig Liedchen der Scheibe sind ein bunter Blumenstrauß des gekonnt schlechten Geschmacks. Wie immer jenseits von allen Grenzen des erlaubten oder gar erwünschten und bar aller Konfessionen bieten die Wattenscheider ein Potpourri aus Blödsinn, Primitiv-Punk, Herrenrrunden tauglichen Schenkelklopfern und Ruhrpott-Assi-Philosophie. Geistig wie moralisch desorientiert, aber dabei stets überlegen und souverän, hauen die mittlerweile in Würde gealterten Herrschaften etliche Hits, die mittlerweile zurecht den Stempel Klassiker haben, raus. Unter den kongenialen Schrammelpunk mischt sich wie selbstverständlich stilübergreifend Volksmusik, Low-Level-Techno oder Big-Band Swing.
Damals wie heute textlich ein rotes Tuch für viele, von der Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Schriften über die Katholische Kirche, sämtliche Frau- und- Innen Verbände und Verfechter der politischen Korrektheit; Alle bekommen spontane Schnappatmung und Cholerische Anfälle, wenn nur der Schallende Name Die Kassierer fällt. Dabei ist und bleibt die Kombo nichts weniger denn Visionäre und Propheten des gehobenen Proletentums und des tiefsinnigen Unfugs, doch leider immer wieder missverstandene Künstler. Die Musiker und praktizierende Anhänger der bühnenorientierten Freikörperkultur schaffen es dennoch seit Jahrzehnten alle spaßbefürwortenden Freigeister der Republik in bester Bierseeligkeit zu vereinen.
Wer könnte denn auch solch vertonten literarischen Meisterwerken wie „Ich Töte Meinen Nachbarn Und Verprügel Seine Leiche“, „Im Jenseits Gibt Es Kein Bier“, „Mein Vater War Ein Hurenbock“, „Mach Die Titten Frei, Ich Will Wichsen“ oder „Außerirdischer, Wo befindet Sich Dein After?“ eine nahezu groteske Genialität absprechen. Ich zitiere dazu mal den großen hessischen Philosophen Heinz Schenk: „Witzigkeit KenntKeine Grenzen, Heiterkeit KenntKein Pardon!“ Fazit: Dat is Kunst, dat verstehste nur ned! Die Kassierer sind Verfechter des wahren Punkrock und ein bleibender Anachronismus – Gut so! Seltsam, aber so steht es geschrieben…Für diese Lobeshymne erwarte ich nichts weniger als unbegrenzte lebenslange alkoholische Freigetränke. Danke, habe fertig!
Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Frank Billek
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